Ein junger Palästinenser klagt an!

juli 2, 2016

Abbas ist nicht die Stimme aller Palästinenser.

Tapfer im Nirgendwo

Muhammed Zoabi ist Palästinenser und neunzehn Jahre jung. Auf seiner Facebook-Seite schrieb er am 1. Juli 2016:

”Gestern wurde eine 13-jährige Jugendliche von einem palästinensischen Terroristen an dem sichersten Ort ermordet, den es für ein Kind gibt, im Bett, in ihrem Haus, schlafend. Heute wurde ein Vater ermordet, wieder einmal, vor seiner Familie, von den Händen eines verabscheuungswürdigen palästinensischen Terroristen. Ich höre keine Verurteilung und keine öffentliche Wut aus der palästinensischen Gesellschaft über die schrecklichen Angriffe. Ich frage mich, welchen ​​Zustand die Palästinenser für sich herstellen wollen? In was für eine Gesellschaft wollen die Palästinenser, dass ihre Kinder leben? Welche Art von Bildung, wollen sie der künftigen Generation geben? Die Antwort, die uns ihrer Handlungen geben, ist nicht demokratisch. Ein liberales, westliches Land darf das nicht tolerieren! Die radikale, extremistische und unmenschliche Ideologie ist etwas, dass Israel seit Jahrzehnten bekämpft! Die westlichen Welt muss verstehen, dass sie diese Ideologie…

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Warum ich Chanukah Weihnachten vorziehe

december 23, 2014

Das jüdische Lichterfest ist in erster Linie kein religiöses Fest. Es ist ein Fest, das an ein historisches Ereignis erinnert, das sich vor über 2000 Jahren in Jerusalem zugetragen hat, als Griechen den Tempel übernommen hatten und dabei waren, die jüdische Kultur und deren Traditionen zu zerstören, ob wissentlich oder unwissentlich sein dahin gestellt.

Für mich ist Chanukah ein Symbol der Freiheit, des Rechtes auf Freiheit, des Rechtes auf Selbstbestimmung, der freien Entscheidung, welchen Weg ich gehen möchte, welches Leben ich leben möchte, welche Religion ich ausüben möchte.

Dieses Recht möchte ich allen zugestehen, allerdings mit einer Einschränkung: Denn Freiheit ist auch immer die Freiheit des anderen. Will ich frei sein, muss ich auch dem anderen seine Freiheit zugestehen – und umgekehrt.

Chanukah, wie wir es in unserer Familie feiern, ist auch eine Absage an den Konsumrausch, der alljährlich mit Weihnachten einherkommt.

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Peggy da und die Wahrheit hier

december 23, 2014

Nicht Pegida ist das Problem, sondern die Ignoranz der Politik und des Establishments, die die Leute in Scharen in die Hände von politischen Rattenfängern treibt, die ihrerseits die Sorgen und Ängste der Menschen ausnutzen, um damit Staat zu machen. Diese Rattenfänger reiten auf einer gefährlichen Welle von Unwahrheit, ja sogar Lügen und Demagogie und verdrehen ganzen Völkerstämmen den Kopf, obwohl diese eigentlich nur auf ein Problem, dass sie sehen, aufmerksam machen wollten, aber nicht recht wissen, wie sie sich Gehör verschaffen sollen.

Dabei hat Henryk M. Broder natürlich Recht, wenn er sagt, die Leute, die in den Pegida-Montagsdemos mitlaufen, hätten einen sehr statischen Demokratiebegriff, einen, der davon ausgeht, dass Demokratie eine wunderschöne Boutique wäre und eben keine Werkstatt, in der gearbeitet und gebohrt wird, wo Späne fallen, weil eben auch gehobelt wird. Aber er hat auch Recht, wenn er bemerkt, dass sie spüren, dass etwas nicht stimmt im Staate Europa.

Aber ebenso Recht hat natürlich auch der kürzlich verstorbene Ralph Giordano, der sich bereits 2007 äußerst kritisch gegenüber dem Bau der Groß-Moschee in Köln zu Wort meldete. Nicht sehen zu wollen, dass eine Gefahr der Islamisierung besteht, ist auch eine Gefahr für die Demokratie. Auch der Islam muss sich wie alle anderen religiösen und gesellschaftlichen Grupperungen der öffentlichen Diskussion stellen und demzufolge auch kritisieren lassen, ohne die Gesellschaft auf die eine oder andere Art und Weise erpressen zu wollen. Ja, und die Frage ist natürlich berechtigt: Wo sind wir denn, dass wir uns überlegen müssten, ob unser Tun und Handeln radikalen Muslimen gefällt oder nicht?

Auch Udo Jürgens‘ Erfahrungen mit Leuten, die, so Jürgens, uns die Pest wünschen, über die der am Wochenende verstorbene Entertainer wenige Tage vor seinem 80. Geburtstag im Ö1-Mittagsjournal berichtete, sind eben nicht in einem Handstreich vom Tisch zu wischen: Wir müssen uns dem Thema stellen!

Vielleicht sind auch die bereits 2010 geäußerten Befürchtungen der CIA nicht ganz von Pappe…

Wir müssen uns dem Thema stellen, nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa, bevor es zu spät ist.


Auf Wiedersehen, Udo Jürgens

december 22, 2014

Danke!

Der Lindwurm

Udo Jürgens ist tot. Eine Nachricht, die zunächst fast so klingt wie ”Großglockner verschwunden”. Irgendwie ging ich davon aus, dass einer, der so lange ich denken kann immer präsent war, das auch noch in 20 Jahren sein würde. ”Ein Ehrenwertes Haus” war das erste Lied, das mir als Kind die bürgerliche Scheinheiligkeit erklärte. Jürgens hat allen gezeigt, dass auch Schlagersänger eine Haltung haben und mehr sein können als die Stimme des Spießbürgers. Als Jörg Haider und seine Gang sich Kärnten unterwarfen, unternahmen sie vielfache Versuche, Jürgens für sich einzuspannen. Er hat dem immer widerstanden. Er war kein Heiliger aber einer, der in den wirklich wichtigen Fragen das Richtige fühlte und dachte. Im Tod gibt es wenig Trost, aber ein blitzschnelles Ende ohne langes Leiden nach einem erfüllten Leben ist das Beste, was der Sensenmann zu bieten hat. Auf Wiedersehen, Udo Jürgens, und danke für die Musik.

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Ab sofort sind wir zwei

mars 16, 2014

Ab sofort sind wir zwei auf dieser Seite. Während die deutschen Artikel weiterhin von Jer. St. Richter signiert werden, verfasst Eric Jester die schwedischen. Dass es sich dabei um ein und dieselbe Person handeln könnte, sei an dieser Stelle dahin gestellt. Vielleicht lässt sich ja bald noch ein Dritter und ein Vierter auf der Seite nieder…


Lese-Empfehlung

september 13, 2013

Nein, es geht nicht darum, dass alle Jom Kippur feiern, sondern darum, dass alle, die es wollen, das auch können. Dazu wäre der Status eines halbroten Feiertages hilfreich, an dem man sich ohne Schwierigkeiten von seiner Arbeit frei nehmen kann. Dabei wäre es hilfreich, wenn dieser halbote Tag in allen allgemeinen Kalendern verzeichnet wäre, sodass man es vielleicht vermeiden kann, Elternversammlungen, Kurse oder Subbotniks an diesem Abend und den darauf folgenden Tag zu planen. Das wäre doch schon sehr hilfreich. Es kommt schliesslich auch keiner auf die Idee, ähnliches an Heilig Abend abzuhalten. Darum geht es, nichts mehr, aber auch nichts weniger.

Letters from Rungholt

zu Yom Kippur in Israel.

When I arrived, just over four years ago, Yom Kippur in Tel Aviv took me by complete surprise.

Practically all cars and motor transport will stop. Just not go anywhere. Almost no planes, trains or automobiles will move until Saturday night.

People simply don’t drive their cars. The air smells good, the visibility gets better and the distant roar of traffic on the Ayalon highway is glaringly absent

On Yom Kippur non-religious Jews simply organise their lives such that they don’t need to drive.

Many of them might not fast, and they probably stock up on downloaded movies or DVD’s because the main Israeli TV channels shut down (but there are plenty of other channels on satellite and cable that do work).

I left my apartment to have a look last year: I saw one pickup truck and 3 police cars moving. Slowly…

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Happy old year: 2012 in review

januari 1, 2013

Die WordPress.com-Statistik-Elfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2012 an.

Hier ist ein Auszug:

600 Personen haben 2012 den Gipfel des Mount Everest erreicht. Dieser Blog hat 2012 über 2.200 Aufrufe bekommen. Hätte jede Person, die den Gipfel des Mount Everest erreicht hat, diesen Blog aufgerufen, würde es 4 Jahre dauern, um so viele Aufrufe zu erhalten.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

PS: Was der vollautomatische WordPress-Report nicht verstanden hat, ist, dass am 22. Oktober 2012 der bislang wohl schwärzeste Tage meines Lebens eintraf, der Tod meiner Mutter. Wir werden ihr Andenken in Ehren halten.

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Oma Magdeburg


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